Die Baseballcap – Ihre Geschichte

Die Baseballcap ist eine der verbreitesten Kappenarten auf dem Markt. Eine Baseballcap ist wohl die bekannteste Variante einer Schirmmütze. Markant ist hierbei die grössere Sonnenblende. Entstanden ist die Baseballcap in den USA, wo sie hauptsächlich von jungen Leuten getragen wurde. Ihren Ursprung fand die Baseballcap, wie der Name schon sagt, bei den amerikanischen Baseballspielern. Mittlerweile hat die Baseballkappe sich aber als gängige Freizeitbekleidung,Dienstkleidung und Vereinskleidung durchgesetzt.

Ihre Popularität fand die Baseballcap im Jahre 1849 durch den New Yorker Baseballclub “Knicks”, die damals in einem Spiel in New Jersey die erste Variante dieser festen Kappen trugen. Bis dahin wurden eigentlich Strohhüte bevorzugt. Die ersten Ausführungen hatten noch keine Sonnenblende. Heute ist die Baseballcap aus dem baseballsport nicht mehr wegzudenken. Sie dient als Markenzeichen des Vereins und wird von allen Spielern und auch den Schiedsrichtern getragen. Baseballkappen mit dem entsprechnden Vereinslogo sind mittlerweile sehr beliebte Fanartikel.

Nach Deutschland kam die Baseballkappe erst sehr spät und konnte sich um 1970 bei vielen Jugendlichen als Kultobjekt und Modeaccessoire durchsetzen. Anfang der 80er Jahre wurde es dann zum Trend, den Schirm der Mütze nach hinten zu drehen. Dieser Trend wurde, wie üblich aus den USA übernommen, wo hauptsächlich die Strassengangs als Vorbild dienten.

Populär wurde die Baseballkappe angeblich dadurch, dass am 24. April 1849 die Spieler des Baseballclubs New York Knicks bei einem Spiel in New Jersey anstatt der damals üblichen Strohhüte steife Kappen trugen, die „hemispherical hats“ genannt wurden und zunächst noch keinen Schirm hatten.[2]

Die Trageweise mit dem Schirm nach hinten stammt ebenfalls aus dem Baseballsport selbst, wo manche Positionen eine Schutzmaske vor dem Gesicht tragen, die sich nicht mit dem Schirm vorne verträgt.

Heutzutage tragen üblicherweise alle Spieler der Verteidigung, alle Schiedsrichter und Trainer während des Spiels Baseballmützen, wohingegen die Spieler der angreifenden Mannschaft Schutzhelme tragen, die allerdings ebenfalls mit einem Schirm ausgestattet sind.

Heute ist die Baseballcap als gängiges Modeaccessoire nicht mehr wegzudenken. Sie dient als Markenzeichen, Firmenkleidung und vieles mehr. Durch moderne Veredlungsmethoden, hauptsächlich durch Bestickung sind die Möglichkeiten einer Beschriftung und Gestaltung der Caps fast unbegrenzt und deren Beliebtheit wird immer grösser.

Die verschiedenen Arten der Baseballcaps unterscheiden sich häufig durch die Art des Verschlusses. Hier gibt es Ausführungen mit Klettverschluss, Metallverschluss und den immer beliebter werdenden “fitted” Caps.

Die letztgenannten sind rundum geschlossen und passen sich dem Träger mit Hilfe eines Gummizuges an. Für die verschiedenen Kopfgrössen gibt es daher bei den “fitted Caps” verschiedene Grössen. Diese beginnen bei der Grösse “Youth” und gehen von S/M bis hin zu XXL. Eine der bekanntesten “fitted Caps” sind die sogenannten “Flexfit” Kappen. Diese sind aufgrund des fehlenden Verschlusses sehr anpassungsfähig und haben daher einen hohen Tragekompfort.